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Das Einstein Haus in Caputh

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Im Frühjahr 1929 entdeckte der später weltberühmte Architekt Konrad Wachsmann ein kleine Meldung, dass die Stadt Berlin dem Nobelpreisträger Albert Einstein zum 50ten Geburtstag ein Sommerhaus schenken wolle und Einstein wünsche sich ein Holzhaus.

Wachsmann war zu der Zeit 29 Jahre und Chefarchitekt der damals größten europäischen Holzbaufirma Christoph & Unmack AG in Niesky. Er machte sich samt Chauffeur und Firmenkarosse auf, die Einstein zu besuchen. Der Legende nach war es für Elsa Einstein die Fahrt  zum Grundstück in Caputh mit eben dieser Karosse, die den späteren Ausschlag gegeben hat.

Noch im gleichen Jahr konnten die Einsteins einziehen. ....mehr

Wachmann selber beschreibt die Bauweise "Die ortsfeste Fachwerkbauweise" was aber seine Vorbilder im amerikanischen "Ballon Frame Construktion" findet. In seinem 1930 veröffentlichen Buch "Holzhausbau - Gestaltung und Technik-" begeistert er sich geradezu für die Bauweise und interpretiert sie für Deutschland neu: "Aus der amerikanischen Methode der Verwendung nur statisch notwendiger Holzdimensionen in Verbindung mit deutschen Qualitätsansprüchen entstanden neue Bauweisen, die bei größerer Leichtigkeit der Konstruktion nicht an Festigkeit und Dauerhaftigkeit einbüßten."

Den Wandaufbau dieser Häuser wie auch des Einsteinhauses beschreibt Wachsmann folgendermaßen

    - Waagerechte Aussenverschalung
    - teerfreie Dachpappe
    - 2 cm Torfisolierung
    - 8 cm Luftraum 
    - Wandstiel 5 x 10 cm Abstand 50 - 70 cm
    - Innere Isolierpappe
    - 13-18 mm Rauspundschalung
    - Sperrholz oder andere handelsübliche Bauplatte

Nach seiner Aussage hat der 8 cm starke Luftraum zwischen den Stielen eine "hervorragende wärmeisolierende Wirkung"